Fare, vedere e gustare: Pievi e chiese

PFARREIEN UND KIRCHEN – DIE PFARREIEN AM GARDASEE

Bardolino

San Severo

Eines der größten Meisterwerke romanischer Kunst liegt in Bardolino entlang der Gardesana-Straße. Die Kirche stammt aus dem 11. Jahrhundert, steht jedoch auf den Grundmauern eines früheren Bauwerks aus dem Jahre 893, wie die antike Krypta beweist. Wenn man in die Pfarrkirche eintritt, wird man umhüllt von der intimen und heiligen Atmosphäre romanischer Kirchen, und auch für sonst zerstreute Besucher verstummen die Geräusche der viel befahrenen Via Gardesana, des Gardasees und der vorbeifahrenden Autos. Das Innere schmückt ein Freskenzyklus aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Die Farben der Fresken sind noch sehr lebhaft. Es wir die Geburt Christi, die Apokalypse und die Geschichte des wahren Kreuzes dargestellt. Auch das große Kreuz auf dem Altar löst starke Emotionen aus. Der romanische Kirchturm birgt in seinem Inneren noch heute Werke aus dem Hochmittelalter.

Kirche von San Zeno
Die Kirche aus dem karolingischen Hochmittelalter mit kleinem Hof entstand gegen Ende des 9. Jahrhunderts als Kapelle des Veroneser Klosters San Zeno. Glaubt man einigen Dokumenten, dann soll die Kirche bereits im Jahre 807 entstanden sein. Die Kirche hat einen Grundriss mit lateinischem Kreuz und einem kleinem Schiff. Zu den berühmtesten Fresken gehören "San Pietro", die "Jungfrau Maria" und der Evangelist Luca.

San Giorgio-Klause Oratorium von San Giorgio
Auf dem Hügel von San Giorgio in der Gemeinde Bardolino liegt die Panorama-Klause direkt an der Spitze des Gardasees. Von hier aus genießt man eine wundervolle Aussicht. Auf den Ruinen des frühren Oratoriums steht eine Kapelle mit einem Langschiff und drei Seitenkapellen mit wunderschönen Altarschranken, wovon eine aus der venezianischen Schule stammt und San Giorgio mit dem Drachen darstellt.

Kirche von San Vito
Von der Klause ausgehend in Richtung Bardolino und die Straße von Cortelline überquert, erreicht man die aus dem Hochmittelalter stammende Kirche, die San Vito geweiht wurde. Der Glockenturm wurde in der Romanik restauriert.

Lazise

Romanische Kirche von San Nicolò
Sie wurde dem Schutzheiligen der Gewässer geweiht und blickt auf den malerischen kleinen Hafen im Zentrum von Lazise. An den Wänden findet man noch Teile von Fresken der Veroneser Schule aus dem 14. Jahrhundert. Auf der äußeren Nordwand erinnert eine Freske aus dem 13. Jahrhundert der Madonna mit Kind auf dem Thron.

Cisano

Pfarrkirche von Santa Maria di Cisano

Auf der Staatstraße in Richtung Lazise, ca. 3 km südlich von Bardolino liegt die romanische Pfarrkirche Santa Maria. Im Inneren findet man karolingische Reliefs und Teile eines lokalen Kalenders. Aus dieser Zeit sind noch die Fassadenstruktur, das Portal mit der hängenden Vorhalle, auf dem sich eine Freske der gekrönten Jungfrau aus dem 16. Jh. befindet, und die halbrunde Apsis sowie der untere Teil des Glockenturms erhalten. Auch die Apsis ist typisch für die romanische Veroneser Kunst. Im Inneren findet man einen Altar aus dem 16. Jahrhundert, der die Unbefleckte Emfpängnis und eine Madonna darstellt.

Caprino Fraktion von Ceredello

Kirche von Santa Cristina
Die Kirche liegt einsam auf einem Hügel in Caprino und enthält Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Die Kirche stammt aus dem 8. Jahrhundert, zu welcher Zeit schon ein traditioneller Markt und eine Kirche vorhanden waren. Während der Pest im Jahre 1630 wurde die Kirche zum Lazarett umfungiert. Nachfolgend musste die Kirche mehrere Male desinfiziert werden, wobei die Innenwände und leider auch die Fresken aus dem 14. Jahrhundert überdeckt wurden und verblassten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kamen große Teile der originalen Fresken aus dem Jahre 1300 zum Vorschein. Heute beten die Bewohner von Ceredello in dieser Kirche und feiern den Jahrtag der Schutzpatronin am 24. Juli mit religiösen Festen und einem traditionellem Dorffest.

Castion

Kirche von San Verulo
Romanischen Ursprungs aus dem 14. Jahrhundert.

Affi

Romanische Kirche von San Bartolomeo

Man nimmt an, dass diese Kirche bereits aus dem 14. Jahrhundert stammt. Die äußerst interessanten Fresken im Inneren der Kirche wurden erst kürzlich restauriert. Darauf kann man verschiedene Kunstepochen verfolgen. Die Fresken zeigen Bilder eines Heiligen, der enthäutet gestorben war (die Abbildung wie die lange Messerklinge in ihn eindringt). Er ist der Schutzpatron der Metzger und wird mit der Figur des Schweins in Verbindung gebracht.  Auf der linken Wand erkennt man auf der schönen Abbildung des Letzten Abendmahls, dass sich auf dem Tisch vor Jesus statt einem Fisch, ein kleines Ferkel auf dem Teller befindet. Am 24. August wird in Affi das Fest der Schweine (porsèi) gefeiert. Wunderschön ist auch die Abbildung der Jungrau Maria mit dem Jesuskind auf der Eingangstür. Dieses Bild ist erst im Laufe der letzten Restaurierungsarbeiten zum Vorschein gekommen. Auch die Madonna auf dem Thron mit dem Kind ist besonders wertvoll.
Interessant: Sprichwörter
"A San Bartolomio, ogni fruto l'è compio": Jedes Obst ist reif.
"de San Bartolomio le rondene va con Dio" Gegen Ende des Sommers wandern die Schwalben.

Brenzone
An jedem Mittwoch von Juni bis September geführte Wanderung – zu Fuß und im Bus – zu den mittelalterlichen Kirchen von Brenzone.
Information und Anmeldung: IAT - Pro Loco "Per Brenzone".
I.A.T. Tourist Office PRO LOCO "PER BRENZONE"
Via Zanardelli, 38
I - 37010 Porto di Brenzone (VR)
Tel. und Fax +39 045 7420076
www.brenzone.it - info@brenzone.it

Biasa

Kirche von Sant' Antonio
Die Ursprünge der Kirche von Sant'Antonio Abate sind nicht mit Sicherheit bekannt. Wenn man die Fresken im Inneren der Kirche betrachtet, könnte die Kirche in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts entstanden sein. Die Fassade erhebt sich auf einem Abgrund. Die Adelsfamilie der Brenzone hat die Kirche zum Schutz des Familiengrabes ausgewählt. Noch heute sieht man ihre Namen, die an das zerstörte Todesdenkmal erinnern.

Castelletto

Kirche von Sanzen de l'Oselét

Ein Meisterwerk romanischer Kunst aus lange vergangenen Zeiten mit interessanten Fresken. Ein Bilderzyklus wurde erst kürzlich restauriert. Wahrscheinlich steht das Gebäude auf den Ruinen eines antiken heidnischen Tempels. Der heutige Bau hat romanische Formen und geht auf das 11.-12. und 13. Jahrhundert zurück. An den Wänden des Kleinschiffes kann man spätromanische Fresken byzantinischer Herkunft bewundern.

Assenza

Kirche von San Nicola
Die Kirche wurde dem Schutzheiligen der Überflutungen gewidmet und wurde im 12. Jahrhundert zum ersten Mal erwähnt.  Das Innere besteht aus zwei gotischen Bögen aus dem 15. Jahrhundert und aus einem einzigen Schiff. Auf der nördlichen Seite gibt es einen kleinen Seiteneingang aus der Romanik, der zum kleinen angrenzenden Friedhof führt. Das Dach des Kirchenschiffs wird durch einen offenen Dachstuhl gebildet, während der Chorraum von doppelten gotischen Kreuzgewölben gedeckt wird. Die Innenwände zeigen interessante Fresken, die wohl gegen Ende des 13. und 14. Jahrhunderts entstanden sind.

Campo

Kirche von San Pietro
Gebaut ist die Kirche in dem noch weit über das 14. Jh. hinaus üblichen ländlich-romanischen Stil mit einer halbkreisförmigen Apsis und einer einfachen, nach Westen gerichteten Fassade, die allerdings im 18. Jh. vollständig erneuert wurde.
Der schlichte einschiffige Innenraum mit seiner schmucklosen Mensa erfährt durch die bereits erwähnten faszinierenden Wandmalereien an Seitenwänden und Apsis eine ganz besondere Bereicherung.

Malcesine - Cassone

Kapelle der Heiligen Benigno und Caro
Benigno war ein Heiliger Eremit, der zwischen dem 8. und 9. Jahrhundert hier mit dem Heiligen Caro gelebt hat. Die Geschichte erzählt, dass König Pipino, der Sohn von Karl dem Großen, sich zu ihrer Einsiedelei begeben habe. Die Legende erzählt, dass Pipino die beiden aufgefordert habe die sterblichen Überreste von San Zeno in die ihm geweihte Kirche zu überführen. Der Körper schien aber an der Erde angenagelt zu sein und niemand konnte ihn bewegen. Nur die zwei heiligen Eremiten konnten den Körper mit bloßen Fingern anheben. Während ihrer Reise nach Verona wurden sie vom Teufel begleitet, der als Amsel auftrat und die beiden auf eine harte Probe stellte. Noch heute gedenkt man in Malcesine der Überführung des heiligen Körpers mit einem Fest namens "El trasport". Eine Woche später findet das Gleiche auch in Casson statt.

Unter den verschiedenen Wundern erinnert man sich an das Wunder der Rüben. Nachdem die beiden beschuldigt wurden mit einer Frau zusammen zu leben, die sich um die beiden kümmere, hat sie der Diakon zu sich geholt und ein Wunder ist geschehen. Sie konnten die Rüben am Abend säen und am Morgen waren sie bereits groß gewachsen und hatten sich vermehrt.
Interessant: "Denks du das sind die Rüben von San Benigno?"
Das ist ein lokales Sprichwort das angewendet wird, wenn jemand eine Arbeit schnell und gut erledigt haben möchte.

DIE PFARREIEN VON VALPOLICELLA

Longobardisch-Romanische Pfarrkirche von S. Giorgio Valpolicella
Die antike romanische Pfarrkirche aus dem Jahre 712 nach Christus steht auf dem charakteristischen kleinen Dorfplatz des Weilers S. Giorgio Valpolicella oder Ingannapoltron. Möglicherweise steht die Kirche auf den Ruinen eines heidnischen Tempels, der von den Arusnati erbaut wurde. Im Inneren findet man ein antikes Tabernakel, das von Maestro Orso und seinen Jüngern im 6. Jahrhundert nach Christus erbaut wurde, und Fresken aus dem 7. und 8. Jahrhundert. Angrenzend an die Kirche kann man den noch intakten Kreuzgang aus dem 12. Jahrhundert bewundern, sowie ein kleines Museum mit zahlreichen prähistorischen Funden aus der Eisenzeit, die bei kürzlich stattgefundenen Ausgrabungen in der Gegend entdeckt wurden.
Zusätzlich zum archäologischen Bereich, umfasst das Museum von San Giorgio auch einen ethnografischen Bereich, in welchem ein typisches Haus für Valpolicella der vergangenen Jahrhunderte nachgebaut wurde.

Pfarrkirche von S. Floriano
Die Kirche wurde im Jahre 905 zum ersten Mal in einem Dokument erwähnt. Aller Wahrscheinlichkeit nach steht die Kirche San Floriano auf den Grundmauern einer älteren langobardischen Kirche. Jahrhunderte lang war dies die wichtigste Pfarrkirche der Gegend mit einer weitläufigen Gerichtsbarkeit. Die Struktur mit drei Schiffen erzählt zahlreiche Geschichten aus der romanischen Bauweise und verfügt über eine wunderschöne Fassade. Auch die langobardischen Elemente, die man überall auf den Mauern der Kirche findet, sind von großem Interesse. Angrenzend an die Kirche erkennt man auf der nördlichen Seite einen gewaltigen Kirchturm in quadratischer Form: der untere Teil besteht aus Steinen, der obere Teil wurde abwechselnd aus Tuffsteinen und Cottosteinen geformt, wodurch er mehrfarbig ist.

Pfarrkirche von San Pietro

Die Kirche in Arbizzano wurde San Pietro geweiht und ist bereits sehr alt. Auf dem primitiven christlichen Tempel (wahrscheinlich aus dem 5. Jh. nach Ch.) wurde die romanische Kirche (6. Jahrhundert) erbaut. Heute sind noch die wunderschöne Eingangspforte und die weiße Marmorplatte mit einer Abbildung der Kreuzigung erhalten. Auch das an die Kirche angrenzende Gebäude stammt aus der Romanik. Die heutige Kirche geht auf das Ende des 17. Jahrhunderts zurück und enthält interessante Kunstwerke: eine hölzerne Reliquie toskanischer Herkunft aus dem 14. Jahrhundert, die erst kürzlich restauriert wurde, ein Taufbecken aus dem 14. Jahrhundert und ein großes Gemälde aus dem 17. Jahrhundert. Die Skulpturen aus dem 18. Jahrhundert die im Innen- und Außenbereich der Kirche zu finden sind, sind von großem Interesse.

Kirche von San Martino in Negrar
Die Kirche wurde im Jahre 1067 erstmals urkundlich erwähnt. Von der antiken Kirche, die wahrscheinlich aufgrund eines Erdbebens im Jahre 1117 zerstört wurde, ist nichts mehr erhalten. Die nachfolgend erbaute romanische Kirche hingegen weist einen wunderschönen Kirchturm aus Tuffsteinen auf. Auf der südlichen Seite weist der Kirchturm eine lange Inschrift in lateinischer Sprache auf. Dabei handelt es sich um die bekannte "carta lapidaria", die eine Reihe von Verträgen enthält, die mit der Pfarrei von Negrar abgeschlossen wurden. Die Inschrift geht ca. auf das Jahr 1166 zurück. Auch im Inneren der Kirche sind noch eine Reihe interessanter Gemälde aus dem 17. und 18. Jahrhundert erhalten geblieben. Der gegenwärtige Bau wurde Anfang des 19. Jahrhunderts fast vollständig neu gebaut.

Kirche von San Michele in Arcè
Die Kirche steht isoliert am östlichen Dorfrand und umgeben von einer Mauer. Die Kirche wurde im Jahre 1154 erstmals urkundlich erwähnt. Das einschiffige Gebäude stammt aus mindestens zwei verschiedenen Bauphasen (11.-12. Jahrhundert und Hälfte des 16. Jahrhunderts).
Die Eingangspforte geht auf die erste Bauphase zurück, während die Fenster aus einem späteren Jahrhundert stammen. Auf der südlichen Seite befindet sich ein zweiter Eingang, über welchem ein kurioser Satz eingraviert wurde (manche glauben es handle sich um eine magische Formel). Die Mauerstruktur ist auf der Fassade und an den Seiten gut sichtbar, in der kleinen Apsis nur teilweise. Die Struktur weist in Fischgratform angelegte Kieselsteine auf. Diese Struktur ist in den ältesten romanischen Kirchen in der Gegend von Verona häufiger zu finden. Die Wandmalereien sind nicht sehr resistent. Was davon jedoch noch erhalten ist, ist von großem Interesse. Die wichtigsten Fresken befinden sich in der Öffnung zur Apsis und können dem Künstlerkreis um Altichiero da Zevio oder um Guariento zugesprochen werden. Sant'Anna d'Alfaedo - Ortschaft Fosse
Pfarrei von San Giovanni in Loffa
Kurz nach Sant'Anna in Richtung Fosse führt eine asphaltierte Straße in die Pineta del Monte Loffa und zur Kirche von San Giovanni in Loffa. Die Kirche wurde im 12. Jahrhundert in romanischem Stil erbaut und hat eine einfache Fassade, einen rechteckigen Grundriss und drei Altäre. Der Kirchturm ist quadratisch, aus Stein gemacht und verfügt über 4 Uhren.

San Mauro di Saline – Kirche von San Leonardo sul Monte San Moro.
Gebäude in romanischem Stil mit hüttenförmiger Fassade und Rosette im Zentrum. Die Kirche geht auf das Jahr 1388 zurück und steht auf dem Berg San Moro. Anfänglich wurde die Kirche San Mauro, dem 27. Bischof von Verona geweiht, später wurde sie dann San Leonardo di Limoges geweiht. Die Kirche ist in romanischem Stil gebaut. Sie verfügt über drei Kirchenschiffe und drei rechteckige Apsiden. Am qudratischen Kirchturm sind vier Uhren angebracht. Im Inneren auf der Eingangspforte sieht man ein Fresko aus dem 14. Jahrhundert, das die Madonna mit dem Kind und San Leonardo darstellt. San Leonardo ist der Schutzpatron der Gefangenen, der Schmiede, der Fuhrmänner, der Pilger, und Heiler von Haustieren. Während des Volksfestes von San Leonardo im September wird das Ende des Aufenthalts der Kühe auf der Alm gefeiert. Bis vor einigen Jahrzehnten wurde eine Tiermesse abgehalten. Heute findet ein Tiermarkt statt, bei welchem auch lokale landwirtschaftliche Produkte ausgestellt werden.

PFARREIEN VON "EST VERONESE"

ALBAREDO D'ADIGE
SANTA MARIA
In antiken Dokumenten wurde Albaredo als Taufkirche bezeichnet. Als Pfarrei wird sie nach dem 13. Jahrhundert erwähnt.

ARCOLE
KIRCHE DELL'ALZANA
Wallfahrtskapelle und Bauerndenkmal Diese Kirche geht auf das Jahr 1150 zurück. In der Nähe der Kirche und des Parks befindet sich ein kleines Museum, in dem landwirtschaftliche Werkzeuge und die lokalen Berufe ausgestellt sind. Von 1986 bis 1988 wurde die gesamte Kirche umgebaut.

BADIA CALAVENA
KLOSTER DER HEILIGEN PIETRO UND VITO
Das Benediktinerkloster wurde auf Wunsch von Bischof Walterio von Verona zwischen 1037 und 1052 auf den Hügel von San Pietro erbaut (675 m). Das Kloster ragt oberhalb der Ruinen eines antiken Schlosses, das zur Verteidigung der Bewohner erbaut und im Jahre 1117 durch ein Erdbeben zerstört wurde.

CAZZANO DI TRAMIGNA
SAN FELICE
Die Kirche geht auf das 9.-10. Jahrhundert zurück. Sie wurde auf der Straße ins Tramigna-Tal erbaut. Hier wurden Grabsteine mit gotischen Inschriften und Skelette entdeckt. Die Apsis geht auf das Jahr 1400 zurück, während das Fresko mit dem Kruzifix bis nach Dalmatien bekannt ist.

SAN PIETRO IN BRIANO
Die Kirche erhebt sich auf einem Hügel. Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Es handelt sich um eine kleine Kapelle mit einem Kirchenschiff und einer Apsis. In der Nachkriegszeit wurde die Kirche restauriert. Im Inneren befinden sich erst kürzlich restaurierte Fresken.
Auf der Außenseite sieht man eine Kreuzigung, eine Madonna und einige Heilige.

PFARREI VON COLOGNOLA AI COLLI
Kirche Santa Maria della Pieve
Die Kirche wurde im 11. Jahrhundert erbaut. Die ersten anthropologischen Spuren gehen 5.000 Jahre zurück. Die Kirche wurde auf den Ruinen eines heidnischen Tempels erbaut: es war eine Kultstätte des Gottes Merkur. Im Jahr 1000 wurde daraus eine romanische Kirche, die der Heiligen Maria geweiht war. Im Inneren der Kirche findet man Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert und eine Darstellung des hölzernen Kruzifixes Volto Santo di Lucca. Diese mittelalterliche Ikone war bei den Pilgern sehr beliebt, die mit dem Schiff von Rom nach Venedig reisten und dann nach Jerusalem aufbrachen (die Römerstraße Postumia führte zum Hafen nach Venedig).

SANT'ANNA: liegt zwischen Giara di Sopra und Illasi.
Sie hat den Spitznamen "delle seole" (der Zwiebeln). Stammt aus dem 17. Jahrhundert und verfügt über ein Kirchenschiff.

SANTA GIUSTINA

Im Jahre 1100 erbaut. Eine einfache romanische Kirche mit einem beeindruckenden Glockenturm.

MONTECCHIA DI CROSARA
KIRCHE SAN SALVATORE
Befindet sich in der Nähe des Friedhofs. Dazu gibt es eine alte Legende: der Besitz des Feudalherren erstreckte sich über Vincenza und seine Provinzen. Seine Vorfahren waren Langobarden und die Nachfahren, die Maltraversi, waren bis 1200 an der Macht.

RONCO ALL'ADIGE
ALTE KIRCHE VON RONCO
PFARREI VON SCARDEVARA
Dies ist ein Werk der Benediktinermönche. Die abwechselnde Architektur und das verwendete Material zeugen vom großen Alter der Kirche. Drei Apsiden sind noch erhalten. Im Jahre 1490 wurde der Hauptaltar geweiht, und im Jahre 1612 wurde die Kirche zu einer Pfarrkirche.

PFARREI VON TOMBAZOSANA
Vom 813 bis 920 erbaut. Die Kirche trägt Zeichen langobardischer Kunst. Eine der ältesten Kirche der gesamten Diözese von Verona. Im Jahre 1117 wurde diese Kultstätte durch ein Erdbeben zerstört und bei der späteren Erbauung wurden Räume und Material neu definiert. Im Jahre 1855 wird die Kirche neu aufgebaut. Im Jahre 1863 wird die alte Kirche abgerissen.

SAN GIOVANNI ILARIONE
SAN ZENO
Aus dem 12. Jahrhundert. Die Kirche wurde nie zu einer Pfarrkirche. Die Erbauung reicht viele Jahre zurück. Der Altar wurde im Jahre 1600 hinzugefügt. Der komplette Umbau beginnt im März 1978 und wird im Jahre 1981 abgeschlossen. Derzeit besteht die Kirche aus verschiedenen Materialien: weißer Stein, Ziegel und schwarzer Stein. Zwei architektonische Elemente machen diese Kirche zu etwas Besonderem: das antike Kirchenschiff mit Glockenturm und die Apsis.

SOAVE
SAN GIORGIO

Über der Eingangspforte findet man ein Flachrelief von San Giorgio auf dem Pferd wie er den Drachen tötet und die Prinzessin rettet. Die Kirche stammt aus dem 11. Jahrhundert. Die Kirche zerfällt und wird im Jahre 1987 umgebaut und der Öffentlichkeit

zugänglich gemacht. Nach Monaten der Restaurierung glänzt die Kirche seit 2004 wieder in ihrer ursprünglichen Schönheit.

SCHLOSS-KIRCHE
Der Haupthof des Schlosses Soave enthält die Reste einer Kirche mit drei Apsiden aus dem Hochmittelalter. Die Kirche gehört zur ersten Festung von Soave.

WALLFAHRTSKIRCHE BASSANELLA
Während der Pest im Jahre 1098 beteten die Schafhirten im Ponsara-Tal vor einem Madonnabild, dass sie ihre Familien retten möge. Im Jahre 1836 wurde ein heiliges Gebäude errichtet. Am 25. März 1837 wird die Abbildung der Madonna in die Nische eingesetzt.

TREGNAGO
CHIESA DELLA DISCIPLINA
Die Chiesa della Disciplina (Disziplinarkirche) liegt nur wenige Schritte von der Pfarrkirche des Dorfes entfernt. Sie wurde im Jahre 1200 auf einfache Weise mit nur einem Schiff erbaut. Dank der kürzlich erfolgten Restaurierung kann man die Fresken aus dem 14. Jahrhundert bewundern, ein Flachrelief aus weißem Marmor, und Fresken von Golfino (Veroneser Maler aus dem 16. Jahrhundert), sowie einen Pfosten von Brusasorci.

VESTENANOVA
PFARRKIRCHE von SANT'ANTONIO ABATE
Die Kirche stammt ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert und wurde später erweitert. Noch heute ist die Kirche von Sant'Antonio eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Vestananova. Im Laufe von Restaurierungsarbeiten kamen wertvolle Fresken zum Vorschein: vier Rosetten stellen die Evangelisten dar, zwei Sant'Antonio Abate, eines davon aus dem Jahre 1600 und eines aus dem Jahre 1400. Vor der Eingangspforte wurde auf Wunsch von Baldo Balsemino ein großes Steinkreuz aufgestellt, das die Religiosität der Veroneser zeigen sollte.

Auch die Kirchen des Veroneser Flachlands, wie die Kirchen in Verona, werden durch das Erdbeben im Jahre 1117 zerstört. Aus diesem Grund werden hier regional verfügbare Materialien aus der Zeit der Römer und Langobarden verwendet, durch welche die Kirchen zwar einfacher wirkten, ihre Bedeutung jedoch nicht schmälerten.

 

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